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Mittwoch, 5. September 2012

Waldpilzstrudel mit buntem 7-Kräuter-Tomaten-Salat

Guten Abend, Fia,

plötzlich ging es ganz schnell, und wir stehen mit einem Bein schon im Herbst.
Wie gut, dass ich passend dazu gestern am Vitkualienmarkt ein paar frische Schwammerl eingepackt habe, eine lustige Mischung frischer, bayerischer Waldpilze (muss man ja dazu sagen, mal nichts gezüchtetes aus Holland...). Mit im Boot, äh, der Tüte: Pfifferlinge, Steinpilze, Kräutersaitlinge und noch einige mehr. Die wurden heute Holter-die-Polter in einen Waldpilzstrudel verarbeitet, und dazu gab es einen Kräuter-Tomaten-Salat aus sieben (den Dill hab ich gestern schon stibizt....) sechs Kräutern (Borretsch, Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Pimpernell, Zitronenmelisse) und gelben und roten Kirschtomaten.
  








































Freitag, 20. Juli 2012

Kräutrige Ravioli mit Kerndln und Feta

Hallo Fia,

du hast es ja neulich schon zum Einsatz gebracht, dein schwarzes Salz aus Hawaii, bei deinem tollen Farbspiel mit Lachs, roter Bete und Kartoffeln.
Bei mir hat es auch schon den richtigen Pepp gegeben, und zwar in folgender Kombination:
Ricotta-Ravioli, jede Menge frischer Kräuter (Basilikum, Oregano, Salbei, Petersilie), geschmorte Tomaten, Zwiebeln und Fenchel, geröstete Kerndl (Sonnenblumenkerne, Sojakerne, Kürbiskerne) und Feta - und - tadaa - das Salz grob drüber gestreut.


Hat super toll frisch geschmeckt, eine leicht Variante aus Nudeln, Nudelsalat, Salat - irgendwo dazwischen ist es wohl anzusiedeln.


















Dienstag, 3. Juli 2012

Fisch-Kedgeree nach Sophia

Liebe Voni,

letzte Woche hatte ich so einen Heißhunger auf Fisch. Bei unserer Fischfrau am Wochenmarkt habe ich dann zugeschlagen – Stremel Lachs und je eine geräucherte Lachsforelle und Forelle.

Beim Nachtbarstand noch eine Zitrone, Eier, junge weiße Zwiebeln und einen riesen Bund Dill in meine Tasche gesteckt.
Schon hatte ich alle frischen Zutaten für den lauwarmen Reis-Fisch-Salat am Abend. Eine leichte Variante des typischen Lachs-Kedgeree der Schotten.
























 

Sonntag, 17. Juni 2012

Caprese Asiastyle

Guten Tag,


der Sommer ist zurück gekehrt, DANKE! 
Vorgestern Abend gab es zur Begrüßung eine sommerliche, asiatische Variante vom Klassiker Caprese.
 
























Tomaten, Gurken, Nektarinen, Mozzarella - getoppt mit einer Vinaigrette aus weißem Balsamico, Sesamöl, Salz und Pfeffer, und - natürlich - frischem Koriander.
Fusionfood nach meinem Geschmack. Bitte, lieber Sommer, bleib jetzt da, ja?

Montag, 2. April 2012

Spargel, Mascarpone, Zitronenthymian - was für eine Mischung für meine Nudeln!

HI FIA,

heute gibt es mal eine eher ungewöhnliche Spargelsinfonie auf meinem Teller:
Riesige Muschelnudeln mit einer Spargel-Mascarpone-Zitronenthymian-Sosse.
Zugegeben, die Inspiration dazu kam mir, als ich neulich Mittag im Grano gegessen habe. Da gab es was Ähnliches, und mit grünem Spargel zubereitet.

Zack, auf dem Heimweg noch über den Markt gehuscht und einen frischen Zitronenthymian gekauft - abends gekocht, und genauso -Zack- war das Ganze auch schon wieder weg, weil soooo lecker.
Cremig und dennoch frisch mit dem Thymian.

Hier mein Rezept:

Montag, 27. Februar 2012

Indischer Karotten-Hackfleisch-Salat

Namaste Voni,

ein richtiges Gute-Laune-Essen. Dieser Salat spricht einen mit allen Sinnen an. Die Farbenvielfalt für die Augen. Das knackige für den Mund. Und die Gewürze für die Nase.















Montag, 23. Januar 2012

Gut Ding will Weile haben: Borschtsch

Hi Fia-Herz,

jeder, der mich ein bißchen besser kennt, weiß, dass ich es nicht so habe mit der Geduld...
Und so wurde ich auch heute schnell ungeduldig, als mein Borschtsch, das schön vor sich hin geköchelt hatte, während ich mit Ruth Krapfen verspeist habe, nicht genau die pinke Farbe hatte, die ich wollte, und auch vor dem Abschmecken so fad geschmeckt hat (ich hatte genau dieses Bortsch(sch) vor meinem inneren Auge / auf meiner gedanklichen Zunge: Borscht im Bon Valeur). Aber manchmal wird man eines Besseren belehrt, und es bestätigt sich wieder: Gut Ding will Weile haben, und alles hat geklappt.
Kaum hatte ich den Herd abgeschaltet, und das Borschtsch noch eine halbe Stunde ruhen lassen, wurde das Ergenis farblich schon besser. Und geschmacklich habe ich auch noch die Kurve gekriegt, sehr gut sogar.
Alles in allem also gelungen - mit: Geduld.

Hier das Rezept:

1 richtig große rote Bete, oder 2-3 kleinere Knollen * 2 Kartoffeln * 1 Karotte * 1 Zwiebel * 1 kleiner Spitzkohl * 1 EL Tomatenmark * 2 Pimentkörner * 1 T zerstossener Kümmel * Salz * Pfeffer * evtl. Zitronensaft
on top:
Dill * Saure Sahne


Das Gemüse klein schneiden und in einen großen Topf schichten, Kohl zuletzt. Wasser angiessen bis knapp unter die Kohlschicht. Alles bei niedriger Temperatur eine Stunde köcheln lassen. Gegen Ende erst die zwei Pimentkörner und den zerstossenen Kümmel zugeben. Ausschalten, und noch eine halbe Stunde bei geschlossenem Deckel ruhen lassen. Mit Salz, Pfeffer und dem Tomatenmark abschmecken. Bei mir mussten auch noch ein paar Spritzer Zitronensaft rein, für die nötige Säure.
Mit saurer Sahne und Dill servieren. Toll schmeckt eine Scheibe frisches Vollkornbrot dazu.

Eine leckere Wintersuppe. Naja, fast ein Eintopf. Ein Zwischending. Aber ein feines.


Guten Appetit (du kommst ja morgen zum Probieren, durchgezogen schmeckt es bestimmt gleich noch besser!)


Deine Voni

Sonntag, 23. Oktober 2011

Zitronengras-Thymian-Bowle - kann die was?

...und wie sie was kann, diese Bowle!

Ich finde ja, Bowle ist so was antiquiertes, in Vergessenheit geraten. Ich assoziiere damit Gartenparties, Bowlengefäße mit den passenden Glastassen, Vogelgezwitscher und Erdbeeren.
Ganz so war die Stimmung nicht an Greti's Geburtstag, für diesen Anlass habe ich besagte Bowle nämlich zubereitet.
Ich war schon sehr gespannt, wie sie ankommen würde, und muss sagen: Sie hat geschmeckt! (Auch wenn das Getränk des Abends zu späterer Stunde doch die Hanseatische Version der Bloody Mary wurde, doch anstelle von Vodka mit Korn: Mexikaner). 

Nun aber wieder zur Bowle, hier das Rezept: 

Mittwoch, 16. März 2011

Bärlauch-Pistazien-Risotto - der Frühling ist da!

Hey Fia,

ich spüre den Frühling! Im Supermarkt füllen sich die Regale wieder mit mehr frischer Auswahl, es gibt wieder Erdbeeren, Spargel, Zucchini, und gestern auf dem Markt hab ich den ersten frischen Bärlauch dieses Jahr ergattert.
Ich dachte erst an eine Bärlauchsuppe, hatte dann aber heute den genialen Einfall mit dem Risotto, ein toller "grüner" Start in den Frühling.

Bärlauch-Pistazien-Risotto

Hierzu habe ich ein klassisches Risotto Milanese zubereitet, nur ohne die Safranfäden. Parallel dazu habe ich Pistazien geschält und geröstet, und dann mit dem Bärlauch, etwas Öl und Wasser mit dem Pürierstab zu einer Art Pesto gemixt. Etwas salzen, und ganz zum Schluss unter das Risotto heben.

Wahnsinnslecker, und ich war überrascht von dem starken Geschmack des Bärlauchs - als ich ihn ausgepackt habe, roch er noch gar nicht stark, aber bereits, als ich die Blätter klein geschnitten habe zum Mixen war der Geruch schon sehr deutlich, und spätestens beim Essen hat er seinen vollen Geschmack entfaltet.

Donnerstag, 13. Januar 2011

Inspiration Tofu

So, Fia, auf geht's mit dem ersten Rezept in 2011!

Ich bin auf dieses Rezept bei 101 cookbooks gestossen, und bin ja sonst nicht so der Tofu-Fan, könnte es aber werden.
Ich habe es heute etwas abgewandelt probiert, und das hier ist meine Version:

Karamellisierter Tofu mit Rosenkohl und Shitake

Rosenkohl (eine Hand voll) + Shitake Pilze (ca. 50 Gramm) + fester Tofu (ich hab es mit geräuchertem Tofu versucht, einfacher geht aber auch) + Sesamöl + Sesam + Koriander + Knoblauch + brauner Zucker (Mascobado Zucker)

Der Tofu wird in Stücke geschnitten und mit dem zerdrückten Knoblauch in Sesamöl angebraten. Wenn er schön Farbe angenommen hat kommt der in etwas Wasser aufgelöste Mascobadozucker dazu (ca 3 EL, einfach mal abschmecken).
Reduzieren lassen, und dann noch die Sesamsaat drüber geben, durchschwenken, auf einen Teller geben.
Jetzt kommt noch etwas Öl in die Pfanne, und der in kleine
Streifen geschnittene Rosenkohl kommt dazu. Nach ca zwei Minuten kommen die klein geschnittenen Shitake Pilze dazu, und werden noch kurz mit angebraten, und leicht gesalzen und gepfeffert.
Den Tofu noch kurz dazu geben, durchschwenken, mit frischem Koriander servieren.


So, und nun mein Fazit:

Die Rosenkohl-Shitake-Kombi ist ein Traum! Der Tofu entsprach nicht ganz meiner Vorstellung, vielleicht war der Räuchergeschmack einfach zu dominant. Ich versuch es demnächst nochmal mit einfachem Tofu, wenn ich noch Rosenkohl bekomme...

Dicken Kuss!
Vroni

Freitag, 26. November 2010

Mal anders ist auch nicht schlecht, heute: Ratatouille

Liebe Fia,

ich bin begeistert von der Idee, Rosenkohl mal anders zu geniessen.
So rückt er von der faden Beilage in den wohlverdienten Mittelpunkt!
Sieht toll aus!

Wenn wir schon beim mal anders machen sind:
Bei mir gab es gestern Ratatouille - aus dem Ofen.

An und für sich die selben Zutaten wie beim klassischen Ratatouille:
Auberginen, Paprika, Zucchini, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Olivenöl, Thymian

Das Gemüse wird in nicht zu kleine Stücke geschnitten, auf ein tiefes Blech gegeben, mit Thymian, Salz und Pfeffer gewürzt, und mit Olivenöl begossen.
Dann kommt es bei sehr hoher Hitze in den Ofen (ca. 230°C Ober- Unterhitze).
Wenn es richtig schön brutzelt, kann man mit einer Gabel die Garprobe machen - die Auberginen sollten fast zerfallen, die Zucchini richtig schön weich sein.
Dann kommt eine Dose Tomaten darüber, sowie Tomatenmark und etwas Wasser. Noch eine kleine Prise Zucker dazu, kurz durchmischen, und bei 150 °C noch gute fünf Minuten durchziehen lassen.

Es schmeckt herrlich! Ich finde, die Paprika und Aubergine bekommen einen viel tolleren Geschmack, wenn sie bei grosser Hitze im Ofen geschmort werden, fast wie gegrillt.

Ich drück dich, bis bald,
deine Voni

Donnerstag, 25. November 2010

Geschenke-Guide, Teil 1 (Gewürzsalz & -Zucker, Green Pepper Jelly)



Nun,
jetzt geht es also wieder los in die Weihnachtszeit.
Die Luft riecht nach Glühwein, Plätzchen, und Lebkuchen, die Kaufhäuser füllen sich mit einer Meute aus Kauflustigen oder -frustigen Menschen, und alle pressen ganz viele Termine in die letzten Wochen des Jahres, um dann am Ende unter'm Baum schön entspannen zu können.

Ist doch immer dasselbe.

Vielleicht mal nicht dasselbe wie die letzten Jahre sind die Geschenke dieses Jahr.
Ich finde es schön, dass wir schon seit einigen Jahren den Fokus auf selbst Gemachtes legen, und ich glaube, viele andere wären auch bereit, wenn sie die nötigen Inspirationen bekommen.

Dafür möchte ich mit meinem Geschenk-Guide 2010 sorgen.
Anregungen & Tips also nun hier:

Kleine kulinarische Mitbringsel sind der Hit, zumindest hat sich noch nie jemand beschwert darüber.

Gewürzsalz & -Zucker
* Kleine Gläser mit Schraubdeckel * Salz/Zucker * passende Gewürze, zB. getrocknete Tomaten, Oregano, Thymian, Rosmarin, Steinpilze, Curry, etc. für Salz; Zimt, Kardamom, Nelken, Ingwer, getrocknete Apfelstückchen etc. für Zucker *

Das Salz oder den Zucker mit den Zutaten vermischen und eine Weile verschlossen stehen lassen, dann in kleine Gläser füllen und mit selbst gemachten Etiketten beschriften.
Das Salz ist zum Beispiel ein tolles Mitbringsel mit selbst gebackenem Brot und Tomaten, der Zucker passt zu einer Packung Milchreis oder Zutaten für einen Apfelkuchen...


Green Pepper Jelly - die scharfe Alternative zu Marmelade

die erste Erfahrung mit Green Pepper Jelly hab ich 1995 auf dem Farmer's Market in New York gemacht, da wurde das verkauft, und man durfte vor Ort probieren. Was für ein Geschmackserlebnis!
Ich hab es jahrelang im kopf behalten, dann mal versucht, es nachzumachen, mit mässigem Erfolg, aber jetzt hab ich ein Rezept kreiert, das ich guten Gewissens weiter geben kann - es schmeckt fantastisch, und eignet sich toll als pikante Beilage zu Fleisch, zu Käse, auf ein Schinkenbrot...

* ca. 5 grüne und gelbe Gemüsepaprika * 1 Jalapeno Chili * Weissweinessig * 1 Packung Gelierzucker 1:2 * Marmeladengläser *

Den Topf, in dem das Gelee gemacht wird, auf eine Waage stellen, und auf Null stellen.
Die Paprika und die Chili klein schneiden in den Topf geben, bis ca 750g - 800g erreicht sind. Dann Weissweinessig dazu geben, bis es gesamt 850g sind.
Den Gelierzucker dazu geben, und das Ganze bei geschlossenem Deckel über Nacht ziehen lassen.
Am nächsten Tag pürieren, 4 Minuten sprudelnd einkochen lassen, und in heiss ausgespülte Gläser geben. Deckel drauf, und für 5 Minuten auf den Kopf stellen.

Fertig

Dienstag, 19. Oktober 2010

Gute Besserung!

Hey mein Fia.Herz,

was hör ich da? Du Arme bist von Halsweh geplagt?
Da mach ich dir doch gleich meine Erkältungstee-Mischung, die ist nämlich echt fein (und wirkt!):


Lavendel Kamille


Thymian Salbei


werden zu gleichen Teilen gemischt.
Dann geb ich nochmal genauso viel Lemongrass-Tee dazu. Der lockert den starken Geschmack etwas ab.



schmeckt super mit Honig, Zitrone und frischem Ingwer.


A Propos Ingwer:
Am Markt war ich heute auch schon, und hab beim "Chef" unseren liebsten kandierten Ingwer besorgt:


Bring ich dir nachher vorbei!
Dann biste bald wieder fit!



Dickes Bussi!

Deine Voni

Montag, 4. Oktober 2010

Orientalischer Karotten-Dinkel-Salat

Tach auch,

Jaja, unser Karottensalat. Ich mach ihn in der Tat etwas anders, bei mir kommt Dinkel rein statt der Gerstengraupen und würze ihn sehr kräftig.
So muss der Orient duften! Jede Menge Kardamom, Ingwer, Minze, Zimt, Rosinen, ....

Orientalischer Karotten Dinkel Salat:

ergibt ca 4 Portionen:
* 3-4 Karotten
* eine gute Hand voll Dinkel
* eine halbe Hand voll Rosinen (je nach Geschmack mehr oder weniger, sie süssen den Salat, wer es also herzhafter mag, nimmt weniger)
* Gemüsebrühe
* Ingwer (ca 1-2 cm grosses Stück)
* Pinienkerne oder Pistazien (da reicht es vollkommen aus, die günstigere "Bar-Variante" zu nehmen, d.h. die gerösteten mit Schale. Ist zwar mehr Arbeit beim Abpulen, aber diese sind schon gesalzen und schmecken sehr gut im Salat. Die teurere Variante, d.h. erstklassige, wirklich grüne, bereits geschälte Pistazien werden zum Backen aufbewahrt)
* ein Bund Minze (wer die Wahl hat: grüne statt der schärferen roten oder Nana-Minze nehmen, sie sollte nicht zu sehr hervor stechen)
* ungefähr 1 TL Zimt
* ca. 8 Kardamomkapseln (grüner Kardamom, der schwarze wäre zu herb)
* 1 Zitrone
* 1 Orange

dazu gibt es eine Art Sosse, die aber parallel gereicht wird:
* Joghurt natur (ca 150 g)
* ein Teil der frischen Minze vom Salat
* Saft von 1 Zitrone
* Olivenöl
* Salz

******legen wir los*******
Die Pistazien schälen und in einer Pfanne rösten. Selbes Spiel, wenn es Pinienkerne sein sollen, bloß ohne das Schälen. Abkühlen lassen und klein hacken.

Auf der bereits heissen Herdplatte wird der Dinkel nun zusammen mit den Rosinen und dem klein geschnittenen Ingwer mit etwas Brühe ca. eine halbe Stunde auf kleiner Flamme gekocht.
Er sollte al dente sein, und nicht zu weich werden. Vorsicht, er saugt viel Flüssigkeit auf, deshalb lieber großzügig ansetzen und nachher abgiessen.

In der Zwischenzeit die Karotten raspeln.

Scheinbar scheint es den Raspelgrad, den ich gerne hätte, nicht zu geben, deshalb mische ich immer: ein Teil wird ganz fein, der andere etwas gröber geraspelt.
Bleibt aber jedem selbst überlassen, einfach ausprobieren.

Mit dem Saft von einer Zitrone und einer Orange beträufeln.

Die Nüsse (Pistazien oder Pinienkerne) dazu geben.

Bei den Gewürzen kommt es drauf an, wie sehr nach Orient der Salat schmecken soll.
Es darf ruhig gut gewürzt werden, dh. ca ein Teelöffel Zimt, und die Samen von ca. 8 Kardamomkapseln.

Die Minze klein schneiden, die eine Hälfte kommt in den Salat, die andere in eine Schale, wo sie mit Joghurt, dem Saft von 1 Zitrone und einem guten Schuss Olivenöl vermischt wird.
Mit Salz abschmecken.

Wenn der Dinkel fertig ist, abgiessen, und sofort unter den Salat mischen, so können sich alle Aromen nochmal gut entfalten.

Vor dem Servieren kalt stellen.


Guten Appetit!

Mittwoch, 22. September 2010

Weisser Bohnensalat


Im Herbst merke ich immer, wie viel Lust ich bekomme, herzhafte und stärkende Dinge zu kochen und zuzubereiten.

Rohkostsalate und Suppen am Liebsten, dazu leckere Kuchen.

Ich finde, wir sollten jetzt einige Rezeptideen zusammentragen, was meinst du?


Heute also der erste Salat - ein Salat mit weissen Bohnen!




man nehme:

250 g weisse Bohnen, die über Nacht in reichlich Wasser eingelegt werden (alternativ Bohnen aus der Dose, diese sind aber oft zu fad und haben zu wenig Biss)
1 Karotte
2 weisse oder rote Zwiebeln
Thymian
Schnittlauch
weisser Balsamico
Olivenöl
Salz
Pfeffer


Die Bohnen werde über Nacht in Wasser eingelegt, und dann in viel Wasser ca. eine Stunde lang gekocht. Dabei entstehender Schaum wird abgeschöpft.Mit ins Kochwasser kommt eine kleingeschnittene Karotte, diese darf am Ende ruhig sehr weich sein, sowie einige Zweige Thymian.
In der Zwischenzeit wird eine der zwei Zwiebeln schon klein geschnitten und in der Salatschale mit Salz bestreut, so wird sie weicher und milder.
Wenn die Bohnen al dente sind, werden sie abgegossen, die Thymianzweige entfernt (oder was davon übrig ist, die Blätter lösen sich beim Kochen meist schon ab, und dürfen, ja, sollen sogar im Salat bleiben).
Die Bohnen und Karotten werden zu den Zwiebelstückchen gegeben, dazu kommt der klein geschnittene Schnittlauch, noch mehr Thymianblätter, reichlich weisser Balsamico und etwas Olivenöl zum ausgleichen der Säure.
Mit Salz, weissem und schwarzem Pfeffer aus der Mühle abschmecken.
Kurz vor dem Servieren erst die zweite Zwiebel, dünn in Ringe geschnitten, untermischen.

Klingt herrlich, nicht wahr? Schmeckt auch sehr, sehr lecker.

Einen lieben Gruß und Knutsch,
deine Voni