Ach Fia, war das herrlich heute, nochmal die Sonne geniessen, die Kids spielen lassen, die Seele baumeln lassen, und alles getoppt mit frischem, noch warmem Apfelstrudel samt Vanillesosse - am Spielplatz. So kann man es sich gut gehen lassen.
Mein Beitrag zur Einheit also heute: Feiner Apfelstrudel
Cox Orange und Boskop - vereinigt euch!
Feiner Apfelstrudel
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Mittwoch, 3. Oktober 2012
Freitag, 7. September 2012
was die Bäume hergeben...wird eingekocht
Hi Fia,
neulich bin ich durch Zufall K. über den Weg gelaufen. Sie erzählte mir, dass sie am Nachmittag in ihrem Garten die ersten Zwetschgen ernten wird - ob ich nicht Lust hätte, mitzuernten?
Aber hallo, klar doch! Gesagt getan, zwei Erwachsene, und drei Kinder standen nachmittags auf Leitern, und ernteten kiloweise Zwetschgen, und auch die ersten Äpfel.
Die nächsten Tage habe ich damit zugebracht, alles zu verarbeiten: in einen Datschi,einige Gläser Apfelgelee mit Whiskey, 24 Gläser Zwetschgenmarmelade und14 Gläser Zwetschgenmus (dafür werden die Zwetschgen in einer Reine im Ofen ca. 2 Stunden lang eingeköchelt, dann püriert, und nochmal mit Zucker, Zimt, Muskat und Nelken dicklich eingekocht. Schmeckt herrlich zu Joghurt!).
Dazu werden die Zwetschgenkerne (möglichst ohne Fruchtfleisch) mit Zucker und Korn angesetzt, immer wieder mal geschüttelt, und man hat nach einigen Monaten einen tollen Schnaps / Likör, der fast wie Amaretto schmeckt - arme Leute Amaretto. Oder Armer-Reto. ;)
Vorgestern dann hab ich die ersten Holunderbeeren geerntet, und heute zu feinstem Holundergelee eingekocht. Danke an das Schyrenbad - dort hatte ich schon den ganzen Sommer über die tollen Holunderbüsche beobachtet, und hab gestern einfach gefragt, ob ich sie abernten dürfe - ich durfte, dafür haben die Freibadmitarbeiter gestern frisches Gelee geliefert bekommen. Das war toll, denn die Büsche hingen fast bis zum Boden voll mit reifen Holunderbeeren, somit blieb mir das "Angeln" mit dem Regenschirm erspart, um an die höher gelegenen Äste zu kommen.
Bin gespannt, was es noch zu ernten gibt demnächst...
Bussi
Voni
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Mittwoch, 5. September 2012
Waldpilzstrudel mit buntem 7-Kräuter-Tomaten-Salat
Guten Abend, Fia,
plötzlich ging es ganz schnell, und wir stehen mit einem Bein schon im Herbst.
Wie gut, dass ich passend dazu gestern am Vitkualienmarkt ein paar frische Schwammerl eingepackt habe, eine lustige Mischung frischer, bayerischer Waldpilze (muss man ja dazu sagen, mal nichts gezüchtetes aus Holland...). Mit im Boot, äh, der Tüte: Pfifferlinge, Steinpilze, Kräutersaitlinge und noch einige mehr. Die wurden heute Holter-die-Polter in einen Waldpilzstrudel verarbeitet, und dazu gab es einen Kräuter-Tomaten-Salat aus sieben (den Dill hab ich gestern schon stibizt....) sechs Kräutern (Borretsch, Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Pimpernell, Zitronenmelisse) und gelben und roten Kirschtomaten.

Montag, 23. Januar 2012
Gut Ding will Weile haben: Borschtsch
Hi Fia-Herz,
jeder, der mich ein bißchen besser kennt, weiß, dass ich es nicht so habe mit der Geduld...
Und so wurde ich auch heute schnell ungeduldig, als mein Borschtsch, das schön vor sich hin geköchelt hatte, während ich mit Ruth Krapfen verspeist habe, nicht genau die pinke Farbe hatte, die ich wollte, und auch vor dem Abschmecken so fad geschmeckt hat (ich hatte genau dieses Bortsch(sch) vor meinem inneren Auge / auf meiner gedanklichen Zunge: Borscht im Bon Valeur). Aber manchmal wird man eines Besseren belehrt, und es bestätigt sich wieder: Gut Ding will Weile haben, und alles hat geklappt.
Kaum hatte ich den Herd abgeschaltet, und das Borschtsch noch eine halbe Stunde ruhen lassen, wurde das Ergenis farblich schon besser. Und geschmacklich habe ich auch noch die Kurve gekriegt, sehr gut sogar.
Alles in allem also gelungen - mit: Geduld.
Hier das Rezept:
1 richtig große rote Bete, oder 2-3 kleinere Knollen * 2 Kartoffeln * 1 Karotte * 1 Zwiebel * 1 kleiner Spitzkohl * 1 EL Tomatenmark * 2 Pimentkörner * 1 T zerstossener Kümmel * Salz * Pfeffer * evtl. Zitronensaft
on top:
Dill * Saure Sahne
Das Gemüse klein schneiden und in einen großen Topf schichten, Kohl zuletzt. Wasser angiessen bis knapp unter die Kohlschicht. Alles bei niedriger Temperatur eine Stunde köcheln lassen. Gegen Ende erst die zwei Pimentkörner und den zerstossenen Kümmel zugeben. Ausschalten, und noch eine halbe Stunde bei geschlossenem Deckel ruhen lassen. Mit Salz, Pfeffer und dem Tomatenmark abschmecken. Bei mir mussten auch noch ein paar Spritzer Zitronensaft rein, für die nötige Säure.
Mit saurer Sahne und Dill servieren. Toll schmeckt eine Scheibe frisches Vollkornbrot dazu.
Eine leckere Wintersuppe. Naja, fast ein Eintopf. Ein Zwischending. Aber ein feines.
Guten Appetit (du kommst ja morgen zum Probieren, durchgezogen schmeckt es bestimmt gleich noch besser!)
Deine Voni
jeder, der mich ein bißchen besser kennt, weiß, dass ich es nicht so habe mit der Geduld...
Und so wurde ich auch heute schnell ungeduldig, als mein Borschtsch, das schön vor sich hin geköchelt hatte, während ich mit Ruth Krapfen verspeist habe, nicht genau die pinke Farbe hatte, die ich wollte, und auch vor dem Abschmecken so fad geschmeckt hat (ich hatte genau dieses Bortsch(sch) vor meinem inneren Auge / auf meiner gedanklichen Zunge: Borscht im Bon Valeur). Aber manchmal wird man eines Besseren belehrt, und es bestätigt sich wieder: Gut Ding will Weile haben, und alles hat geklappt.
Kaum hatte ich den Herd abgeschaltet, und das Borschtsch noch eine halbe Stunde ruhen lassen, wurde das Ergenis farblich schon besser. Und geschmacklich habe ich auch noch die Kurve gekriegt, sehr gut sogar.
Alles in allem also gelungen - mit: Geduld.
Hier das Rezept:
1 richtig große rote Bete, oder 2-3 kleinere Knollen * 2 Kartoffeln * 1 Karotte * 1 Zwiebel * 1 kleiner Spitzkohl * 1 EL Tomatenmark * 2 Pimentkörner * 1 T zerstossener Kümmel * Salz * Pfeffer * evtl. Zitronensaft
on top:
Dill * Saure Sahne
Das Gemüse klein schneiden und in einen großen Topf schichten, Kohl zuletzt. Wasser angiessen bis knapp unter die Kohlschicht. Alles bei niedriger Temperatur eine Stunde köcheln lassen. Gegen Ende erst die zwei Pimentkörner und den zerstossenen Kümmel zugeben. Ausschalten, und noch eine halbe Stunde bei geschlossenem Deckel ruhen lassen. Mit Salz, Pfeffer und dem Tomatenmark abschmecken. Bei mir mussten auch noch ein paar Spritzer Zitronensaft rein, für die nötige Säure.
Mit saurer Sahne und Dill servieren. Toll schmeckt eine Scheibe frisches Vollkornbrot dazu.
Eine leckere Wintersuppe. Naja, fast ein Eintopf. Ein Zwischending. Aber ein feines.
Guten Appetit (du kommst ja morgen zum Probieren, durchgezogen schmeckt es bestimmt gleich noch besser!)
Deine Voni
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Montag, 10. Oktober 2011
Ein paar Muntermacher Getränke
Guten Morgen, Herzstück!
Wie gemein das Wetter doch ist, erst super SommerSeptember mit 26°C und dann diese Oktoberpampe, brrrr.
So schnell wollt ich noch keinen Winter haben.
Da hab ich mir auf die Schnelle zwei meiner Lieblings-Kaltwetter-Heißgetränke gemischt, HOT APPLE CIDER und CHAI TEE. Das wärmt die Seele, und so kann ich mich beherzt wieder raus wagen in das kalte, nasse OktoberWinterWetter...
Ich wünsche dir einen warmen, schönen Start in die Woche,
dicken KUSS
VONI
VONI
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Donnerstag, 8. September 2011
Petersilienknödel auf Kürbis-Pfifferling-Kompott
Liebe Voni,
während Du in Italien Sonne, Stand und Meer genießt.... regnet es hier in München.
Eigentlich hat das folgende Rezept noch nichts im September verloren, aber ich kann nichts am Wetter drehen... ich bekomme langsam Lust auf Herbstgerichte.
während Du in Italien Sonne, Stand und Meer genießt.... regnet es hier in München.
Eigentlich hat das folgende Rezept noch nichts im September verloren, aber ich kann nichts am Wetter drehen... ich bekomme langsam Lust auf Herbstgerichte.
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