Posts mit dem Label gewürze werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label gewürze werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 15. Februar 2013

Wintersalat, gleich zweimal

Hallo FIA.  

Was gibt es heut bei dir zum Mittagessen? Ich habe mir mit dem feinen Gemüse vom Markt mal eben zwei feine Wintersalate gezaubert, schau mal:


Rote Bete Salat ...

























und knackig frischer Fenchel-Sellerie-Rotkohl Salat...


 

























Rote Bete Salat und knackigfrischer Fenchel-Sellerie-Rotkohl Salat

ROTE BETE SALAT
3 Knollen Rote Bete
Joghurt
Zitronensaft
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Kümmel
rote Zwiebel

Rote Bete im Ganzen und ungeschält ca. 40 Minuten weich kochen, abkühlen lassen, schälen, und in feine Scheiben hobeln. Zwiebel in feine Ringe schneiden, mit Salz ziehen lassen. Aus dem Joghurt, Zitronensaft, Öl, Salz, Pfeffer und zerstossenem Kümmel eine Soße anrühren, die Betonung liegt auf der Zitrone.
Unter die rote Bete mischen, Zwiebel dazugeben, und noch etwas ziehen lassen.

FENCHEL-.SELLERIE-ROTKOHL-SALAT
1/2 Fenchelknolle
2 Stangen Sellerie
1/4 Rotkohl/Blaukrautkopf
1 Orange
Weißweinessig
Salz
Pfeffer
Sonnenblumenöl

Fenchel, Sellerie und Rotkohl (ja, eigentlich heiß er bei mir Blaukraut, aber erst gekocht, deshalb ROTKOHL) werden in feine Streifen gehobelt oder geschnitten. Aus den restlichen Zutaten eine Vinaigrette rühren, und den Salat damit abschmecken. Schmeckt auch am nächsten Tag noch toll (wenngleich auch nicht mehr ganz so knackig..)




Sonntag, 6. Januar 2013

Honigcreme mit Orangenfilets und Gewürzkaramell

Hallllooo, halllooooo.
Jemand da?
Weil, ich hab ja schon länger nicht mehr geschrieben. Ging nicht. Ich will nicht sagen, Schreibblockade. Zuerst wohl Kochblockade. Es gibt so Phasen, da will und kann man einfach nicht kochen. Auch wenn man es an und für sich sehr liebt. Da schaut man, dass man sich "ernährt", und das weitesgehend gut, aber darüber hinaus geht einfach nichts. Niente. Und so war das bei mir. Weshalb ich nicht geschrieben habe. Dann wechselte es in kreatives, vorweihnachtliches Tüdeln. Keine Zeit, da noch was online zu stellen. Dann die kreative "staade Zeit", mehr nach innen gezogen, braucht man auch mal. Jetzt langsam merke ich, mit dem neuen Jahr kommt die Lust wieder. Die Lust zu kochen, zu Essen, Auszuprobieren, zu geniessen, zu teilen...Mitzuteilen.


Hier also das erste Rezept für 2013. Obwohl noch in 2012 kreeiert - das war unsere Weihnachtsnachspeise:
























Hier kommt das Rezept:

Sonntag, 30. September 2012

weiße Zwiebel-Radicchio Pizza

Fia, du kennst das, man hat eine Idee von einem ganz speziellen Essen im Kopf, auch wenn man es so noch nie gegessen hat. Aber in der Vorstellung passt alles ganz toll zusammen. Ich habe schon viele Kochexperimente gewagt, und nicht immer ist es genau so wie in der Vorstellung geworden. Heute aber: BINGO! Ich hatte die Idee einer weißen Pizza (dh. mit Schmand anstelle von Tomatensosse) und Zwiebeln und Radicchio im Kopf. Alternativ könnte man es wohl auch Flammbrotvariation nennen. Oder eine Art Zwiebelkuchen. Weiße Pizza trifft es aber am Besten.
Das Ergebnis kann sich sehen, und vor allem, essen lassen.

























Hier kannst du lesen, wie ich es gemacht habe:

Mittwoch, 8. August 2012

Senfgurken und Markterinnerung

Hallo Fia,

erinnerst du dich an unsere Zeiten am Markt, als wir Gurken, Oliven, Kräuter und Gewürze verkauft haben? Der schönste erste Job, den man haben kann. Wenngleich auch extrem hart; bei -20°C stand ich da, die Hände binnen weniger Minuten klamm, die Füsse Eisklötze; aber auch bei +37°C, kein Windhauch kam vorbei.
Was mir sehr in Erinnerung geblieben sind, sind die jeweiligen Gerüche in den verschiedenen Jahreszeiten - das Basilikum in großen Büscheln im Sommer, der laue Essiggeruch von den eingelegten Gurken, die Brise frischer Knoblauch, wenn der junge Knoblauch kam, ab und zu ein Lavendelhauch vom Duftstand vis-à-vis.
Dort habe ich meine Liebe zu Oliven entdeckt - und zu Senfgurken. Seit Jahren nun schon möchte ich endlich mal selbst Gurken einlegen, und als ich neulich richtig große Gärtnergurken entdeckt habe, habe ich nicht lang gefackelt und mir zwei mitgenommen.


Zu Hause dann - es sollte schnell gehen, ich wollte nicht noch lang ein Rezept raussuchen müssen, habe ich frei Schnauze meinen Sud angesetzt aus Senfkörnern, Zucker, Essig, Wasser, Kaffirlimonenblättern und anderen Gewürzen, die ich für angemessen hielt - unter anderem auch Schwarzkümmel.
Alles aufgekocht und heiss auf die geschnittenen Gurken in die ausgespülten Gläser gegeben, und verschlossen.
Ich muss sagen, für das erste Mal ein voller Erfolg, wie wir im Biergarten antesten konnten.
Das nächste Mal mach ich den Sud vielleicht nicht ganz so konzentriert, sondern in einer milderen Variante.


  
Aber dafür, dass es ohne Geduld, aber mit viel Liebe gemacht wurde: ein Traum.
Ich freu mich auf meine Senfgurken, die ich jetzt nach und nach verspeisen werde....





Mittwoch, 1. August 2012

orientalischer Milchreis

Guten Morgen Fia-Herz,

ich liebe Klassiker in der Küche, das gebe ich offen zu. Milchreis ist so einer, da lass ich eigentlich auch wenig Schnick-Schnack ran.
Tja, zumindest war das die längste Zeit so, denn mich hat meine kreative Ader übermannt, und ich hatte plötzlich Lust, ihn mal abzuwandeln. 
So also geschehen, in orientalischer Fassung. 



























Zu der Milch habe ich Rosenblätter, Kardamom, und eine Zimtstange gegeben, und mitköcheln lassen.
Das Ergebnis: ein Traum aus 1001 Nacht!
Und das Beste: gekühlt an einem warmen Sommermorgen schmeckt er fantastisch, und mir bleiben zehn Minuten mehr Zeit, ihn zu geniessen, weil ich sonst kein Frühstück herrichten muss. Hmmmm. So startet man schön in den Tag..




























Freitag, 20. Juli 2012

Kräutrige Ravioli mit Kerndln und Feta

Hallo Fia,

du hast es ja neulich schon zum Einsatz gebracht, dein schwarzes Salz aus Hawaii, bei deinem tollen Farbspiel mit Lachs, roter Bete und Kartoffeln.
Bei mir hat es auch schon den richtigen Pepp gegeben, und zwar in folgender Kombination:
Ricotta-Ravioli, jede Menge frischer Kräuter (Basilikum, Oregano, Salbei, Petersilie), geschmorte Tomaten, Zwiebeln und Fenchel, geröstete Kerndl (Sonnenblumenkerne, Sojakerne, Kürbiskerne) und Feta - und - tadaa - das Salz grob drüber gestreut.


Hat super toll frisch geschmeckt, eine leicht Variante aus Nudeln, Nudelsalat, Salat - irgendwo dazwischen ist es wohl anzusiedeln.


















Mittwoch, 7. März 2012

Kartoffeln und Bratwurst - typisch deutsch? Nicht bei mir...

Ciao Fia,

Kartoffeln und Bratwurst - typisch deutsche Lebensmittel, möchte man meinen. Dass die beiden aber mehr können, als nur gekocht und gebraten oder gegrillt werden, hab ich heute abend bewiesen. 
Gut, zugegeben, die Kartoffeln wurden auch erst gekocht, und die Bratwurst gebraten, aber in etwas anderer Form....
Sieh selbst:


Montag, 23. Januar 2012

Gut Ding will Weile haben: Borschtsch

Hi Fia-Herz,

jeder, der mich ein bißchen besser kennt, weiß, dass ich es nicht so habe mit der Geduld...
Und so wurde ich auch heute schnell ungeduldig, als mein Borschtsch, das schön vor sich hin geköchelt hatte, während ich mit Ruth Krapfen verspeist habe, nicht genau die pinke Farbe hatte, die ich wollte, und auch vor dem Abschmecken so fad geschmeckt hat (ich hatte genau dieses Bortsch(sch) vor meinem inneren Auge / auf meiner gedanklichen Zunge: Borscht im Bon Valeur). Aber manchmal wird man eines Besseren belehrt, und es bestätigt sich wieder: Gut Ding will Weile haben, und alles hat geklappt.
Kaum hatte ich den Herd abgeschaltet, und das Borschtsch noch eine halbe Stunde ruhen lassen, wurde das Ergenis farblich schon besser. Und geschmacklich habe ich auch noch die Kurve gekriegt, sehr gut sogar.
Alles in allem also gelungen - mit: Geduld.

Hier das Rezept:

1 richtig große rote Bete, oder 2-3 kleinere Knollen * 2 Kartoffeln * 1 Karotte * 1 Zwiebel * 1 kleiner Spitzkohl * 1 EL Tomatenmark * 2 Pimentkörner * 1 T zerstossener Kümmel * Salz * Pfeffer * evtl. Zitronensaft
on top:
Dill * Saure Sahne


Das Gemüse klein schneiden und in einen großen Topf schichten, Kohl zuletzt. Wasser angiessen bis knapp unter die Kohlschicht. Alles bei niedriger Temperatur eine Stunde köcheln lassen. Gegen Ende erst die zwei Pimentkörner und den zerstossenen Kümmel zugeben. Ausschalten, und noch eine halbe Stunde bei geschlossenem Deckel ruhen lassen. Mit Salz, Pfeffer und dem Tomatenmark abschmecken. Bei mir mussten auch noch ein paar Spritzer Zitronensaft rein, für die nötige Säure.
Mit saurer Sahne und Dill servieren. Toll schmeckt eine Scheibe frisches Vollkornbrot dazu.

Eine leckere Wintersuppe. Naja, fast ein Eintopf. Ein Zwischending. Aber ein feines.


Guten Appetit (du kommst ja morgen zum Probieren, durchgezogen schmeckt es bestimmt gleich noch besser!)


Deine Voni

Samstag, 3. Dezember 2011

So lieb ich Lebkuchen

Hello my Love,


alles gut bei dir?

Ich habe heute nochmal eine Fuhre Lebkuchen nachgebacken. Das heißt, gleich zwei, um genau zu sein, Schoko-Nougat-Lebkuchen und Kokos-Mandel-Lebkuchen. Das hast du ja noch mit bekommen. Leider wart ihr dann zu schnell weg, und konntet die fertigen nicht mehr probieren.
Lebkuchen also. So simpel, und so gut. Einfach, wie ich es mag. Und das tollste an ihnen ist, dass sie so unwahrscheinlich saftig sind, und nicht staubtrocken, wie die meisten industriell gefertigten. Aber wer will die denn auch schon essen?


Nun teil ich das Rezept, damit ein paar Leute nachbacken können, und ich noch ein paar für mich behalten kann.

Montag, 10. Oktober 2011

Ein paar Muntermacher Getränke

Guten Morgen, Herzstück!

Wie gemein das Wetter doch ist, erst super SommerSeptember mit 26°C und dann diese Oktoberpampe, brrrr.
So schnell wollt ich noch keinen Winter haben.

Da hab ich mir auf die Schnelle zwei meiner Lieblings-Kaltwetter-Heißgetränke gemischt, HOT APPLE CIDER und CHAI TEE. Das wärmt die Seele, und so kann ich mich beherzt wieder raus wagen in das kalte, nasse OktoberWinterWetter...



Ich wünsche dir einen warmen, schönen Start in die Woche, 
dicken KUSS
VONI

Freitag, 6. Mai 2011

Ba-Ba-Banana-Bread

Hey Fia,

leider haben wir gestern das Banana-Bread so schnell verputzt, dass ich nicht mal mehr ein Foto davon machen konnte.

Nun, hier wenigstens das kinderleichte Rezept (ich mische amerikanische Cup-Maße mit Gramm, weil es so am einfachsten für mich war - Butter abwiegen, den Rest per Cups abmessen, geht viel schneller und leichter):

Bannnnnnannnnna Bread

1 cup Zucker
115 g Zucker
2 Eier
3 reife Bananen
Saft von 1/2 Orange
2 EL Vanillezucker (selbst gemacht, sonst 1 EL fertig gekaufter)
1 1/2 TL Zimt
1/2 cup gemahlene Haselnüsse
1 1/2 cups Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
3-5 Datteln

Weiche Butter und Zucker mit dem Rührgerät schaumig rühren. Die Eier dazu geben und weiter mischen. Die Bananen zerdrücken und mit dem Orangensaft, Zimt und Vanillezucker mischen, und zu der Butter-Zucker-Ei-Mischung rühren.
Gemahlene Haselnüsse, Mehl und Backpulver kurz unterrühren, bis alles vermengt ist.
Die Datteln klein schneiden und unter den Teig rühren.
In eine gefettete Kastenform geben und bei 175 °C (150°C Umluft) eine Stunde backen.
Auskühlen lassen, mit Messer aus der Form lösen, Geniessen.
(und mit anderen Teilen!)

Und da es davon leider kein Foto gibt, stell ich nun eins von der tollen Pfingstrose rein, die mir die Nanna heute geschenkt hat.

KÜSSCHEN

deine Voni

Mittwoch, 16. März 2011

Bärlauch-Pistazien-Risotto - der Frühling ist da!

Hey Fia,

ich spüre den Frühling! Im Supermarkt füllen sich die Regale wieder mit mehr frischer Auswahl, es gibt wieder Erdbeeren, Spargel, Zucchini, und gestern auf dem Markt hab ich den ersten frischen Bärlauch dieses Jahr ergattert.
Ich dachte erst an eine Bärlauchsuppe, hatte dann aber heute den genialen Einfall mit dem Risotto, ein toller "grüner" Start in den Frühling.

Bärlauch-Pistazien-Risotto

Hierzu habe ich ein klassisches Risotto Milanese zubereitet, nur ohne die Safranfäden. Parallel dazu habe ich Pistazien geschält und geröstet, und dann mit dem Bärlauch, etwas Öl und Wasser mit dem Pürierstab zu einer Art Pesto gemixt. Etwas salzen, und ganz zum Schluss unter das Risotto heben.

Wahnsinnslecker, und ich war überrascht von dem starken Geschmack des Bärlauchs - als ich ihn ausgepackt habe, roch er noch gar nicht stark, aber bereits, als ich die Blätter klein geschnitten habe zum Mixen war der Geruch schon sehr deutlich, und spätestens beim Essen hat er seinen vollen Geschmack entfaltet.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Wir sind Freunde geworden!

Mann, Fia,

das ging einfach, der Tofu und ich sind Freunde geworden, und das in ganz kurzer Zeit, mit nur einem Rezept. Aber das hat es in sich.

Es kommt mal wieder von Marc Bittmann, der als The Minimalist bei der New York Times Geschichte geschrieben hat mit seiner wöchentlichen Kochkolumne, die leider letzte Woche zum vorerst letzten Mal erschienen ist.

Seine Rezepte inspirieren mich immer ungemein, denn er versteht es, mit wenig Aufwand etwas Tolles zu zaubern, das verblüfft, und letztlich überzeugt.

So auch dieser mexikanische Schoko-Tofu-Pudding, oder, wie ich es eher nennen würde:

Veganes Mousse au Chocolat mit Kick

Man nimmt dafür Seidentofu, der besonders zart ist. Dieser wird mit geschmolzener Schokolade und Gewürzen im Mixer püriert, in Schälchen abgefüllt, kalt gestellt, und fertig ist diese Wahnsinns Nachspeise!

Ich habe genommen:
400g Seidentofu
je 100g Vollmilch- und Zartbitterschokolade, im Wasserbad geschmolzen
ein TL Zimt
selbstgemachter Vanillezucker, ca 2 EL
zwei geriebene Kardamomkapseln
Wie oben beschrieben wird alles gemixt und abgefüllt, und dann Ratzfatz gegessen, so lecker ist das!

Dienstag, 14. Dezember 2010

Geschenke-Guide, Teil 3 (Senf & Mini-Panettone)




Hallo,

heute geht es weiter mit selbst gemachten Geschenken in Teil 3 des Geschenke-Guides...
Wirklich einfach in der Herstellung und schön zu verschenken ist selbst gemachter Senf. Im Grunde genommen braucht man nur Senfsaat oder / und Senfmehl, und das bekommt man in gut sortierten Geschäften, oder zum Beispiel hier auf dem Viktualienmarkt.
Weiter Zutaten sind Essig, Wasser, Gewürze.
Im Internet findet man verschiedene Anleitungen, ich habe jetzt mal ein bisschen variiert und einen süss-scharfen Senf gemacht, sowie einen Honig-Mandarinen-Senf.






Ebenfalls ganz leicht zu machen, und schön zu verschenken sind Mini-Panettone.
Als Basis wird der Hefeteig genommen, den ich auch für die Hefemänner verwende, dazu kommt dann noch:
eine Handvoll Rosinen, in Rum eingeweicht
ein Päckchen Zitronat
etwas Marzipan, in kleine Stücke grupft

Der Teig wird wie beschrieben gemacht und gut geknetet, dann kommen die restlichen Zutaten dazu. Jetzt ca. eine Stunde ruhen lassen, dann auf bemehlter Arbeitsfläche nochmal kneten, bis er nicht mehr klebt (er ist durch den Rum etwas klebrig geworden). Erneut ca. eine Stunde gehen lassen.

Ofen auf 200°C vorheizen (Ober-Unterhitze)

Eine Muffinform mit Butter fetten, den Teig in kleine Bällchen rollen, und sie in die Muffinform geben (sie sollten ca 2/3 hoch in der Form sein, gehen beim Backen ja noch auf).
Mit etwas Butter und Milch bestreichen, und zum Schluss noch nach Belieben verzieren (z.B. mit Mandeln oder Rosinen)

Bei 200°C Ober-Unterhitze ca. 20 Minuten backen (bis sie oben leicht zu bräunen anfangen, und auf Druck noch etwas nachgeben, sonst werden sie zu trocken)

Nach Dem Backen etwas auskühlen lassen und auf Wunsch noch in Backpapier einschlagen, und mit einer Schnur fest binden.
Diese Mini-Panettone lassen sich gut vorbereiten und einfrieren, ein paar Stunden vor dem Verschenken dann aus dem Gefrierfach nehmen, und bei Zimmertemperatur auftauen lassen.

Freitag, 3. Dezember 2010

Falafel mit Schwarzkümmel & Joghurtdip

Hallo Fia,

ich bin ja an und für sich kein großer Fan von Fertigprodukten, aber es gibt doch die eine oder andere Sache, die ich gerne mit in mein Kochen einbeziehe.
So zum Beispiel ein Falafel-Mix, wenn es mal schnell gehen muss.
Ich habe heute etwas variiert:

FALAFEL MIT SCHWARZKÜMMEL UND JOGHURTDIP

Falafel-Mix (z.B. aus dem Drogeriemarkt oder Bioladen) +++ Schwarzkümmel +++ Joghurt +++ Salatgurke +++ Knoblauch +++ Salz, Pfeffer, Olivenöl

Der Mix wird wie auf der Packungsbeilage beschrieben mit heissem Wasser angesetzt und 15 Minuten stehen gelassen zum Quellen.
Dann kleine Bällchen oder Fladen daraus formen, von beiden Seiten in Schwarzkümmel wenden, und dann in reichlich Olivenöl ausb
acken.
Auf einem Küchenpapier überschüssiges Fett abtropfen lassen.
Für den Dip eine halbe Salatgurke grob rapseln, mit Joghurt vermischen, mit Knoblauch, Salz + Pfeffer abschmecken.

Ahh, ich liebe Joghurtsosse in jeglicher Variation als Beilage!

Donnerstag, 25. November 2010

Geschenke-Guide, Teil 1 (Gewürzsalz & -Zucker, Green Pepper Jelly)



Nun,
jetzt geht es also wieder los in die Weihnachtszeit.
Die Luft riecht nach Glühwein, Plätzchen, und Lebkuchen, die Kaufhäuser füllen sich mit einer Meute aus Kauflustigen oder -frustigen Menschen, und alle pressen ganz viele Termine in die letzten Wochen des Jahres, um dann am Ende unter'm Baum schön entspannen zu können.

Ist doch immer dasselbe.

Vielleicht mal nicht dasselbe wie die letzten Jahre sind die Geschenke dieses Jahr.
Ich finde es schön, dass wir schon seit einigen Jahren den Fokus auf selbst Gemachtes legen, und ich glaube, viele andere wären auch bereit, wenn sie die nötigen Inspirationen bekommen.

Dafür möchte ich mit meinem Geschenk-Guide 2010 sorgen.
Anregungen & Tips also nun hier:

Kleine kulinarische Mitbringsel sind der Hit, zumindest hat sich noch nie jemand beschwert darüber.

Gewürzsalz & -Zucker
* Kleine Gläser mit Schraubdeckel * Salz/Zucker * passende Gewürze, zB. getrocknete Tomaten, Oregano, Thymian, Rosmarin, Steinpilze, Curry, etc. für Salz; Zimt, Kardamom, Nelken, Ingwer, getrocknete Apfelstückchen etc. für Zucker *

Das Salz oder den Zucker mit den Zutaten vermischen und eine Weile verschlossen stehen lassen, dann in kleine Gläser füllen und mit selbst gemachten Etiketten beschriften.
Das Salz ist zum Beispiel ein tolles Mitbringsel mit selbst gebackenem Brot und Tomaten, der Zucker passt zu einer Packung Milchreis oder Zutaten für einen Apfelkuchen...


Green Pepper Jelly - die scharfe Alternative zu Marmelade

die erste Erfahrung mit Green Pepper Jelly hab ich 1995 auf dem Farmer's Market in New York gemacht, da wurde das verkauft, und man durfte vor Ort probieren. Was für ein Geschmackserlebnis!
Ich hab es jahrelang im kopf behalten, dann mal versucht, es nachzumachen, mit mässigem Erfolg, aber jetzt hab ich ein Rezept kreiert, das ich guten Gewissens weiter geben kann - es schmeckt fantastisch, und eignet sich toll als pikante Beilage zu Fleisch, zu Käse, auf ein Schinkenbrot...

* ca. 5 grüne und gelbe Gemüsepaprika * 1 Jalapeno Chili * Weissweinessig * 1 Packung Gelierzucker 1:2 * Marmeladengläser *

Den Topf, in dem das Gelee gemacht wird, auf eine Waage stellen, und auf Null stellen.
Die Paprika und die Chili klein schneiden in den Topf geben, bis ca 750g - 800g erreicht sind. Dann Weissweinessig dazu geben, bis es gesamt 850g sind.
Den Gelierzucker dazu geben, und das Ganze bei geschlossenem Deckel über Nacht ziehen lassen.
Am nächsten Tag pürieren, 4 Minuten sprudelnd einkochen lassen, und in heiss ausgespülte Gläser geben. Deckel drauf, und für 5 Minuten auf den Kopf stellen.

Fertig

Montag, 4. Oktober 2010

Orientalischer Karotten-Dinkel-Salat

Tach auch,

Jaja, unser Karottensalat. Ich mach ihn in der Tat etwas anders, bei mir kommt Dinkel rein statt der Gerstengraupen und würze ihn sehr kräftig.
So muss der Orient duften! Jede Menge Kardamom, Ingwer, Minze, Zimt, Rosinen, ....

Orientalischer Karotten Dinkel Salat:

ergibt ca 4 Portionen:
* 3-4 Karotten
* eine gute Hand voll Dinkel
* eine halbe Hand voll Rosinen (je nach Geschmack mehr oder weniger, sie süssen den Salat, wer es also herzhafter mag, nimmt weniger)
* Gemüsebrühe
* Ingwer (ca 1-2 cm grosses Stück)
* Pinienkerne oder Pistazien (da reicht es vollkommen aus, die günstigere "Bar-Variante" zu nehmen, d.h. die gerösteten mit Schale. Ist zwar mehr Arbeit beim Abpulen, aber diese sind schon gesalzen und schmecken sehr gut im Salat. Die teurere Variante, d.h. erstklassige, wirklich grüne, bereits geschälte Pistazien werden zum Backen aufbewahrt)
* ein Bund Minze (wer die Wahl hat: grüne statt der schärferen roten oder Nana-Minze nehmen, sie sollte nicht zu sehr hervor stechen)
* ungefähr 1 TL Zimt
* ca. 8 Kardamomkapseln (grüner Kardamom, der schwarze wäre zu herb)
* 1 Zitrone
* 1 Orange

dazu gibt es eine Art Sosse, die aber parallel gereicht wird:
* Joghurt natur (ca 150 g)
* ein Teil der frischen Minze vom Salat
* Saft von 1 Zitrone
* Olivenöl
* Salz

******legen wir los*******
Die Pistazien schälen und in einer Pfanne rösten. Selbes Spiel, wenn es Pinienkerne sein sollen, bloß ohne das Schälen. Abkühlen lassen und klein hacken.

Auf der bereits heissen Herdplatte wird der Dinkel nun zusammen mit den Rosinen und dem klein geschnittenen Ingwer mit etwas Brühe ca. eine halbe Stunde auf kleiner Flamme gekocht.
Er sollte al dente sein, und nicht zu weich werden. Vorsicht, er saugt viel Flüssigkeit auf, deshalb lieber großzügig ansetzen und nachher abgiessen.

In der Zwischenzeit die Karotten raspeln.

Scheinbar scheint es den Raspelgrad, den ich gerne hätte, nicht zu geben, deshalb mische ich immer: ein Teil wird ganz fein, der andere etwas gröber geraspelt.
Bleibt aber jedem selbst überlassen, einfach ausprobieren.

Mit dem Saft von einer Zitrone und einer Orange beträufeln.

Die Nüsse (Pistazien oder Pinienkerne) dazu geben.

Bei den Gewürzen kommt es drauf an, wie sehr nach Orient der Salat schmecken soll.
Es darf ruhig gut gewürzt werden, dh. ca ein Teelöffel Zimt, und die Samen von ca. 8 Kardamomkapseln.

Die Minze klein schneiden, die eine Hälfte kommt in den Salat, die andere in eine Schale, wo sie mit Joghurt, dem Saft von 1 Zitrone und einem guten Schuss Olivenöl vermischt wird.
Mit Salz abschmecken.

Wenn der Dinkel fertig ist, abgiessen, und sofort unter den Salat mischen, so können sich alle Aromen nochmal gut entfalten.

Vor dem Servieren kalt stellen.


Guten Appetit!